Deutschland unterstützt EU-Plan für Social-Media-Verbot unter 13 Jahren
Deutschland hat den Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren ausdrücklich begrüßt. Familienministerin Karin Prien (CDU) erklärte, dass die Pläne „vollständig mit der deutschen Politik übereinstimmen“ und kündigte eine enge Zusammenarbeit mit der EU-Kommission an, um die Regelung schnellstmöglich umzusetzen.
Details des EU-Plans
Unter 13 Jahren: vollständiges Verbot von Plattformen wie TikTok und Instagram.
13–15 Jahre: Nutzung nur unter elterlicher Aufsicht mit altersgerechten Konten.
15–18 Jahre: Plattformen müssen sichere Voreinstellungen und Designs gewährleisten.
Prien betonte, dass Plattformen künftig mehr Verantwortung übernehmen müssten, um eine „gesunde digitale Wachstumsumgebung“ zu schaffen. Sie kündigte zudem an, dass Deutschland in den kommenden Monaten eine eigene Übergangsregelung vorbereiten werde.
Weitere Maßnahmen
Schärfere Sanktionen für Anbieter, die gegen die Regeln verstoßen.
Altersverifikation als Pflicht für neue und bestehende Konten.
Bewusstseinsschaffung bei Eltern und klare gesellschaftliche Haltung gegen Bildschirmnutzung bei Kleinkindern.
Prien verwies außerdem auf das Beispiel der USA, wo Meta nach einer Klage 18 Milliarden Dollar zahlte und zusätzliche Schutzmaßnahmen für Jugendliche einführte.