In Berlin und Freiburg haben Einbrecher eine gefährliche Methode angewandt: Sie injizieren Salpetersäure in Türschlösser, um das Metall von innen zu zersetzen und Zugang zu Wohnungen zu erhalten. Die Polizei warnt dringend davor, verdächtige Rückstände oder Flüssigkeiten am Schloss zu berühren.
Auch in Österreich wurden ähnliche Fälle registriert – in Wien konnte die Polizei kürzlich Täter festnehmen, die diese Technik nutzten.
Neben der Säure-Methode setzen Kriminelle zudem auf dünne Klebefäden an Türen, um festzustellen, ob eine Wohnung längere Zeit unbewohnt ist. Hinweise wie Flüssigkeitsspuren, Korrosion oder ungewöhnliche Veränderungen am Schloss gelten als Warnsignale.
Die Behörden raten, verdächtige Schlösser nicht zu berühren, den Bereich zu sichern und sofort die Polizei zu informieren. Da es bislang keinen vollständigen Schutz gegen diese Methode gibt, empfiehlt die Polizei regelmäßige Kontrollen der Türschlösser sowie den Einsatz geprüfter Sicherheitssysteme.