✓ Ende der Heizkessel.

Bürgergeld geht, Grundsicherung kommt

Ab dem 1. Juli endet das Bürgergeld-System in Deutschland. An seine Stelle tritt die neue Grundsicherung, die mit strengeren Regeln und möglichen Sanktionen verbunden ist. Für ehemalige Bürgergeld-Empfänger können diese Sanktionen bis hin zum vollständigen Wegfall der Unterstützung reichen.

Wichtige Änderungen im Überblick

Wartezeit entfällt: Leistungen können künftig ohne vorherige Wartezeit beantragt werden.

Vermögensgrenzen nach Alter: Die Höhe des geschützten Vermögens richtet sich künftig nach dem Alter der Antragsteller.

Bestimmte Werte bleiben geschützt: Eigenes Auto, selbstbewohntes Haus oder Wohnung sowie Altersvorsorge bleiben weiterhin unangetastet.

Pflicht zur Selbstfinanzierung: Wer über Vermögen oberhalb der Freibeträge verfügt, muss dieses zunächst zur Sicherung des Lebensunterhalts einsetzen, bevor staatliche Hilfe gewährt wird.

Leistungshöhe unverändert: Die Höhe der monatlichen Zahlungen bleibt gleich.

Mit der neuen Grundsicherung will die Bundesregierung die Balance zwischen sozialer Unterstützung und Eigenverantwortung stärken. Während Bedürftige weiterhin abgesichert sind, sollen Missbrauch und ungerechtfertigte Leistungsbezüge reduziert werden.

- Ab dem 1. Juli endet das Bürgergeld-System in Deutschland. An seine Stelle tritt die neue Grundsicherung, die mit strengeren Regeln

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1999-01-01T01:19:19.040-19:19 | Redaktionsrichtlinien | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung |Frankfurt Aktuelle Nachrichten |