✓ Ende der Heizkessel.

Hohe Bromatwerte im Trinkwasser von Zehdenick entdeckt

In der brandenburgischen Stadt Zehdenick wurde im Leitungswasser ein erhöhter Bromatgehalt festgestellt. Die Behörden warnen die Bevölkerung, das Wasser bis auf Weiteres weder zu trinken noch zur Zubereitung von Speisen zu verwenden. Es darf ausschließlich für Hygiene und Reinigungszwecke genutzt werden.

Gesundheitsämter weisen darauf hin, dass Bromat – ein Salz der Bromsäure – als möglicherweise krebserregend gilt. Daher ist der Gebrauch des Leitungswassers für das Kochen, Waschen von Lebensmitteln oder die Zubereitung von Getränken vorübergehend untersagt. Besonders Eltern von Babys und Kleinkindern werden zur Vorsicht aufgerufen, da Kinder beim Duschen oder Baden kein Leitungswasser verschlucken sollten.

Die Stadtwerke informierten zunächst Kindergärten und Schulen und betonten, dass keine akute Gefahr bestehe. Gleichzeitig arbeiten sie eng mit den Gesundheitsbehörden zusammen, um weitere Maßnahmen festzulegen.

Da die Grenzwerte erstmals überschritten wurden, laufen zusätzliche Laboranalysen. Unklar ist bislang, wie die hohen Bromatwerte entstanden sind, da die Wasseraufbereitung in Zehdenick nicht mit Ozon erfolgt – ein Verfahren, bei dem Bromat üblicherweise entsteht. Eine umfassende Untersuchung wurde eingeleitet.

Nachrichtenübersicht: In Zehdenick wurde im Trinkwasser erhöhter Bromatgehalt entdeckt. Behörden warnen vor Nutzung zum Trinken und Kochen.

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