Microsoft kündigt weltweite Entlassungen an: 4.800 Mitarbeiter betroffen
Der Technologiekonzern Microsoft hat bekannt gegeben, dass weltweit rund 4.800 Arbeitsplätze abgebaut werden. Besonders betroffen sind die Bereiche Xbox sowie Vertrieb und Beratung.
Details:
- Insgesamt 4.800 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz, das entspricht mehr als zwei Prozent der weltweiten Belegschaft.
- Im Xbox-Bereich werden 1.600 Stellen sofort gestrichen, insgesamt 3.200 im laufenden Geschäftsjahr.
- In Washington State sind 600 Mitarbeiter betroffen.
- Vertrieb und Consulting werden im Rahmen einer Umstrukturierung neu organisiert.
Xbox-Chefin Asha Sharma erklärte: „Xbox ist derzeit nicht gesund; wir arbeiten mit Gewinnmargen, die drei- bis zehnmal niedriger sind als bei vergleichbaren Plattformen.“ Vier Spielstudios sollen künftig eigenständig geführt werden.
Vertrieb und Beratung: Microsoft will seine Vertriebs- und Beratungsorganisation neu ausrichten, um schneller auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können.
Hintergrund: Bereits 2025 hatte Microsoft mehr als 15.000 Stellen gestrichen – die größte Entlassungswelle der letzten zehn Jahre. Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in Künstliche Intelligenz, während die Kosten gesenkt werden müssen. In den vergangenen neun Monaten verlor die Microsoft-Aktie rund 30 Prozent ihres Wertes, was einem Rückgang der Marktkapitalisierung um etwa 1,2 Billionen US-Dollar entspricht.
Mitarbeiterstimmen: Offiziell betont Microsoft, dass die Stellen nicht direkt durch KI ersetzt werden. Dennoch wächst unter den Beschäftigten die Sorge, dass die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz mit den Entlassungen zusammenhängen.