Netto führt Eier-Kaufbeschränkung in Dresden ein
In einigen Netto-Filialen in Dresden dürfen Kunden ab sofort nur noch maximal zwei Eierkartons pro Einkauf erwerben. Der Schritt wurde aufgrund regionaler Lieferprobleme eingeführt, wie das Unternehmen mitteilte. Netto betonte jedoch, dass es keine landesweite Eierkrise gebe.
Grund für die Maßnahme: Laut Unternehmenssprecherin Friederike Ossenschmidt sollen die Beschränkungen sicherstellen, dass alle Kunden weiterhin Zugang zu Eiern haben.
Ursache der Lieferprobleme: Regionale Hühnerbestände sind von Tierkrankheiten betroffen, wodurch die Versorgung zeitweise eingeschränkt ist.
Newcastle-Krankheit: Marktanalystin Margit Beck vermutet, dass die Engpässe mit der sogenannten Newcastle-Krankheit zusammenhängen – eine hoch ansteckende Geflügelkrankheit, auch als „atypische Geflügelpest“ bekannt.
Ausblick: Netto erwartet, dass sich die Situation ab nächster Woche entspannen wird.
Reaktionen anderer Supermärkte
Rewe: Trotz branchenweiter Schwierigkeiten bleiben die Regale in Sachsen dank enger Zusammenarbeit mit Lieferanten gefüllt.
Lidl: Verspricht Kunden, dass sie dort weiterhin Eier kaufen können.
Aldi Nord: Stellt fest, dass die Nachfrage nach Eiern in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen ist – vor allem durch den Trend zu proteinreicher Ernährung.