✓ Ende der Heizkessel.

Porsche erwägt zusätzlichen Stellenabbau und neues Sportwagenprojekt

Porsche plant im Rahmen eines erweiterten Sparprogramms bis zum Jahr 2035 den Abbau von weiteren 5.000 bis 6.000 Arbeitsplätzen. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen laufen derzeit Gespräche zwischen dem Management, der Arbeitnehmervertretung und der IG Metall. Eine endgültige Einigung wurde bislang nicht erzielt.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass der Vorstand in der jüngsten Aufsichtsratssitzung den aktuellen Stand der Verhandlungen vorgestellt habe und das Kontrollgremium den Prozess unterstütze. Sollte eine Einigung erzielt werden, will Porsche das Paket am kommenden Montag nach einer internen Mitarbeiterinformation in Stuttgart öffentlich bekannt geben.

Medienberichten zufolge erwägt Vorstandschef Michael Leiters zudem, die bislang üblichen Sonderzahlungen für Beschäftigte deutlich zu begrenzen. Während in profitablen Jahren vierstellige Beträge ausgezahlt wurden, soll die Obergrenze künftig bei 1.500 Euro liegen. Auch beim Weihnachtsgeld sind Kürzungen im Gespräch.

Parallel dazu treibt Leiters ein neues Sportwagenprojekt voran, das oberhalb der 911-Baureihe positioniert werden soll. Das intern als „S1“ bezeichnete Modell soll mit einem Achtzylinder-Boxermotor ausgestattet sein und rund 500.000 Euro kosten. Die Präsentation eines Konzeptfahrzeugs ist für den Kapitalmarkttag am 7. Oktober vorgesehen. Mit einer Markteinführung wird nicht vor 2031 gerechnet.

Das Projekt wird von Designchef Tobias Sühlmann verantwortet. Ein früher geplantes Gemeinschaftsprojekt mit Lamborghini unter dem Namen „X11“ wird hingegen nicht weiterverfolgt.



Nachrichtenübersicht: Porsche plant bis 2035 den Abbau von 5.000 bis 6.000 Stellen und diskutiert Kürzungen bei Sonderzahlungen, während parallel ein neues Sportwagenprojek

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