Ausländische Fachkräfte verdienen mehr als Deutsche – Neue BA-Daten zeigen deutliche Unterschiede
Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit offenbaren große Einkommensunterschiede zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten. Besonders Fachkräfte aus Indien, Taiwan und China liegen beim Medianlohn deutlich über dem Niveau deutscher Arbeitnehmer.
Die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit zu sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2025 zeigen: Ausländische Arbeitnehmer erzielen teils deutlich höhere Medianlöhne als deutsche Beschäftigte. Während Politiker seit Jahren mehr Zuwanderung fordern, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, belegen die Zahlen nun, welche Herkunftsländer besonders stark profitieren.
Top-Verdiener unter den Ausländern
Deutsche Arbeitnehmer: 4.396 Euro Medianlohn (Platz 6)
Indien: 5.445 Euro (+1.049 Euro über Deutschen)
Taiwan: 5.395 Euro
China: 5.065 Euro
Ägypten: 4.563 Euro
Belarus: 4.533 Euro
Damit übertreffen gleich fünf Herkunftsländer das deutsche Median-Einkommen.
Am unteren Ende der Skala Besonders Geflüchtete aus Krisenregionen verdienen deutlich weniger:
Somalia: 2.798 Euro
Irak: 2.804 Euro
Syrien: 2.822 Euro
Ukraine: 2.825 Euro
Afghanistan: 2.817 Euro
Diese Gruppen liegen mehr als 1.500 Euro unter dem deutschen Median.
Die Zahlen verdeutlichen: Hochqualifizierte Fachkräfte aus Asien und Nordafrika erzielen in Deutschland Spitzengehälter, während Geflüchtete aus Konfliktländern oft weit unter dem Durchschnitt bleiben. Für die Politik ist dies ein weiterer Hinweis, dass gezielte Zuwanderung entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes ist.