✓ Ende der Heizkessel.

Belgien: Größter Waldbrand in Hautes Fagnes

Im belgischen Provinzgebiet Lüttich wütet seit gestern Nachmittag ein Brand im größten und ältesten Naturschutzgebiet des Landes, den Hautes Fagnes. Das Feuer ist bislang nicht unter Kontrolle. Neben zahlreichen Feuerwehrteams aus verschiedenen Regionen unterstützen auch Armee, Polizei und Landwirte die Löscharbeiten.

Angesichts der raschen Ausbreitung aktivierte Belgien den EU-Katastrophenschutzmechanismus. Die Europäische Union entsandte drei Hubschrauber und zwei Löschflugzeuge in das Gebiet. Bislang wurden rund 1600 Hektar von den Flammen erfasst.

Damit übertrifft der Brand das Feuer von 2011, bei dem 1400 Hektar zerstört wurden, und gilt nun als der größte Waldbrand in der Geschichte Belgiens. Aufgrund von starkem Wind und dichter Rauchentwicklung ordnete die Provinzverwaltung die Evakuierung von Teilen der Gemeinden Sourbrodt (Waimes) und Bütgenbach an. Für die Evakuierten wurde eine nahegelegene Sporthalle als Unterkunft geöffnet.

Mehrere Straßenabschnitte in der Region sind gesperrt. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, das Gebiet Hautes Fagnes zu meiden.

Die aktuelle Hitzewelle verschärft die Lage zusätzlich. Gestern erlebte Belgien den heißesten Tag des Jahres, mit Temperaturen von bis zu 37 Grad in einigen Regionen.

Nachrichtenübersicht: In Belgien brennt das Naturschutzgebiet Hautes Fagnes. 1600 Hektar sind betroffen – der größte Waldbrand in der Geschichte des Landes.

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