✓ Ende der Heizkessel.

Nachricht: EU-Staaten planen „Return Hubs“ außerhalb Europas

Berlin/Kopenhagen. Deutschland, Dänemark, Österreich, die Niederlande und Griechenland haben sich auf die Grundprinzipien zur Einrichtung von sogenannten „Return Hubs“ geeinigt. Diese Zentren sollen ab nächstem Jahr außerhalb Europas entstehen und abgelehnte Asylbewerber sowie ausreisepflichtige Migranten bis zu ihrer Rückführung aufnehmen.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, man wolle noch in diesem Jahr mit Drittstaaten entsprechende Vereinbarungen schließen. Als mögliche Partnerländer wurden zuletzt Ruanda und Uganda diskutiert. Ziel sei es, die Zahl der irregulären Migranten zu senken und das Geschäftsmodell von Schleuserbanden zu durchbrechen.

Die Minister betonten, dass zunächst Personen mit abgelehnten Asylanträgen betroffen sein sollen. In einem späteren Schritt könnten auch Asylverfahren direkt in den „Return Hubs“ durchgeführt werden. Das neue EU-Asyl- und Migrationspaket bietet dafür die rechtliche Grundlage.

Das nächste Treffen der fünf Staaten ist für Ende September in München geplant.


Nachrichtenübersicht: Fünf EU-Staaten wollen abgelehnte Migranten künftig in „Return Hubs“ außerhalb Europas unterbringen, um irreguläre Migration zu reduzieren.

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