✓ Ende der Heizkessel.

20.000 Menschen demonstrieren in Bayern gegen Rechtsextremismus

Großkundgebungen in München, Bamberg und Regensburg – AfD und mögliches Verbotsverfahren im Fokus.

In Bayern sind am Wochenende rund 20.000 Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. In München, Bamberg und Regensburg standen die AfD sowie die Forderung nach einem möglichen Verbotsverfahren durch das Bundesverfassungsgericht im Mittelpunkt der Proteste.

Besonders in München war die Beteiligung groß: Rund 12.000 Menschen versammelten sich am Siegestor zur sogenannten „Prüf-Demo“. Die Polizei sprach von einer viermal höheren Teilnehmerzahl als ursprünglich von den Organisatoren angegeben. Auch in Bamberg und Regensburg fanden Kundgebungen statt, die sich gegen den jüngsten Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt richteten.

Parallel dazu demonstrierten etwa 2.000 Menschen in München und Bamberg gegen die Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich. In Königsplatz versammelten sich zudem rund 350 Personen mit deutschen Fahnen und der Parole „Diese Regierung muss weg“. Etwa 100 Gegendemonstranten stellten sich ihnen entgegen.

Bundesweit fordern die Demonstrierenden, dass Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft oder unter Verdacht stehen, vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Die Proteste zeigen, dass der Widerstand gegen rechtsextreme Strömungen in Deutschland weiter wächst.

Nachrichtenübersicht: In Bayern demonstrierten 20.000 Menschen gegen Rechtsextremismus. AfD und ein mögliches Verbotsverfahren standen im Fokus der Kundgebungen.

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